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Hintergrund

Hier ein Ausschnitt aus der Begründung der Jury:

Wolfgang Schlüter ist einer der bedeutendsten Jazzmusiker, die es je in Hamburg gegeben hat - ein grandioser Solist von internationalem Format. Er hat viele Jazzepochen miterlebt und sie mit seinem unverwechselbaren Spiel geprägt: vom Swing der Nachkriegszeit über den Bebop und den „coolen“ Jazz der 50er Jahre bis zu freieren Experimenten. Dabei hat er in allen erdenklichen Besetzungen gespielt: vom Duo über das Quartett bis zum Jazzorchester. 30 Jahre war Wolfgang Schlüter Mitglied der NDR Bigband und hat ihren weltweiten Ruf als Solistenorchester mitbegründet. Daneben spielte er mit vielen Jazzgrößen wie Kurt Edelhagen und Peter Herbolzheimer, vor allem aber fast ein halbes Jahrhundert lang mit dem Pianisten und späteren Redakteur Michael Naura. An der Hamburger Hochschule für Musik und Theater hat Wolfgang Schlüter am Aufbau des Jazzabteilung mitgewirkt, hat sein Können und Wissen an Generationen von Studenten weitergegeben

 

Jazz-Preis für Schlüter

Elbjazz-Festival 2017: Jazzpreis für Vibraphonisten Schlüter

Der mit 10 000 Euro dotierte Hamburger Jazzpreis ist in diesem Jahr einer deutschen Jazz-Legende verliehen worden. Der über 80-jährige Vobraphonist Wolfgang Schlüter, der zu den bedeutendsten Vibraphonisten weltweit gehört, hat die Jazz-Szene in Deutschland mehr als 50 Jahre lang entscheidend mit-beeinflusst. Der nach mehreren Augen-Infarkten fast vollständig erblindete Künstler erhielt den Preis im Rahmen eines Konzerts am eröffnungstag des diesjährigen Elbjazz-Festivals. Die Laudatio hielt der Hamburger Jazzmusiker und Musik-Dozent Wolfgang Kerschek, ein früherer Jazzpreisträger. Bei seiem anschließenden Konzert wurde Schlüter, der noch immer täglich in seinem Studio übt, vom Pianisten Vladyslav Sendecki, begleitet. Seines Zeichens Träger des Hamburger Jazzpreises 2011.

 

Kein Regen - Wenig Glanz