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Bild des Tages #1

84 und kein bisschen leise: Günter Grass

Bild des Tages #2

Tanzverbot ....

Bild des Tages #3

 

"Horizon Field Hamburg"

Bild des Tages #4

Bild des Tages #5

Liebesschlösser Adé

 

Bild des Tages #6 

 

Bild des Tages #7

Fröhliche Eiersuche auch noch!


 

Hintergrund: Osterfeuer

(nach Wikipedia)

Der alte, heidnische Brauch derOsterfeuer soll den Winter durch die Flammen des Feuers vertreiben. Man glaubte vermutlich, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze und so galten die Feuer auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte, wobei die Asche auf die Felder verteilt wurde. Später wurde dieser Brauch von den Christen übernommen.

Da die Holzstapel meist über viele Wochen angesammelt werden, verkriechen sich hier häufig Kleintiere, die vor dem Anzünden verjagt werden müssen. Naturschützer warnen deshalb vor den Feuern. In vielen Orten - auch in Hamburg - sind sie inzwischen genehmigungspflichtig. Teilweise wird auch Baumschnitt verbrannt, der wegen Insektenbefalls nicht kompostiert werden kann. Hier ist Verbrennen sogar die umweltfreundlichere Entsorgung dieses belasteten Materials. Am Hamburger Elbufer werden am Ostersamstagabend alljährlich gleich mehrere riesige Scheiterhaufen verbrannt.

 

 

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Hintergrund - Bourgois

Der internationale Kunstbetrieb wurde erst spät auf Louise Bourgeois aufmerksam, deren Werke zunächst ausschließlich in den Vereinigten Staaten Beachtung fanden, insbesondere in New York. Dort wurden in Einzelausstellungen erstmals ihre Zeichnungen (1945) und die in der Zeit von 1941 bis 1953 geschaffenen Skulpturen (1979) der Öffentlichkeit gezeigt. 1980 folgte die Ausstellung ihrer Skulpturen aus den Jahren 1955 bis 1970. Nachdem das New Yorker Museum of Modern Art Louise Bourgeois 1982 eine Retrospektive gewidmet hatte, folgten weitere US-amerikanische Museen. Ab 1989 waren ihre Werke auch in verschiedenen europäischen Ländern zu sehen.

Internationales Interesse erweckte Louise Bourgeois mit der Teilnahme an der documenta IX in Kassel (1992) und der Biennale in Venedig (1993). 1994 zeigte die Kestnergesellschaft in Hannover das Werk der amerikanischen Bildhauerin.[6] Im Jahr 1996 widmeten die Deichtorhallen in Hamburg ihrem Werk eine große Retrospektive. Im Frühjahr 1999 fand die Ausstellung Spinnen, Einzelgänger, Paare in der Kunsthalle Bielefeld statt. Gezeigt wurden ihre Werke unter anderem auch auf der Melbourne International Biennial 1999, auf der Documenta 11 (2002), sowie in Ausstellungen in Berlin (Akademie der Künste, 2003), Dublin (Irish Museum of Modern Art, 2003/04), Augsburg (Neue Galerie im Höhmannhaus, 2005), Kunsthalle Bielefeld (2006), Kunsthalle Wien (2006), und Philadelphia Museum of Art.

Die Tate Modern widmete 2007 in London der Künstlerin zeitgleich mit ihrem 95. Geburtstag eine umfangreiche Retrospektive. Vom 5. März bis zum 2. Juni 2008 stellte das Centre Georges Pompidou in Paris einige ihrer Werke aus. Weitere Ausstellungen: Solomon R. Guggenheim Museum (New York) und Museum of Contemporary Art (Los Angeles). Louise Bourgeois begleitete noch die letzte zu ihren Lebzeiten in Deutschland eröffnete Ausstellung in der Sammlung Scharf-Gerstenberg (Nationalgalerie) in Berlin, "Double Sexus. Bellmer – Bourgeois".

(Quelle:Wikipedia 2012)

 

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Taufe zum Dritten....

Die Barkasse "Hafenkapitän" wehrt sich gegen Rotkäppchen

 

So wie jeder höhere Angestellte darauf Wert legt, mit einem Dienstwagen seinen Status bestätigt zu bekommen, braucht selbstverständlich auch der oberste Boss des wichtigsten deutschen Hafens eine Dienstbarkasse. Im Mai 2011 war auf der Werft von Hermann Barthel Kiellegung. Knapp ein Jahr später war am 19ten April 2012 bei strahlendem Wetter Taufe eines wirklich schmucken Schiffes. Und wie das so mit Taufen ist, die zu Taufenden fangen über dem Weihwasserbecken schrecklich an zu schreien oder sie wehren sich - wie die neue "Hafenkapitän". Erst im dritten Anlauf gelang es Sabine Stüben, der Leiterin für Marketing und Kommunikation der HPA, der "Hamburg Port Authority", eine Flasche Schaumwein am Bug zerschellen zu lassen. Dazu allerding musste sie aufs Vordeck und tat es mit derartiger Vehemenz, dass AP nicht nur Schaum- sondern auch Splitter abbekam. Macht nichts - nett war es in jedem Fall. Nur hätte sich der Fotograf Champagner und nicht Rotkäppchen Sekt gewünscht.

          

Kein Wunder, dass sich der Käpt'n der "Hafenkapitän" stolz vor die Kamera stellte. Auf die Frage allerdings, ob das Schiff einmal umgetauft werden müsse, sollte es eine Hafenkapitänin geben, hat er nur ein sanftes Lächeln übrig. Über die 529kW der sanft laufenden Maschine wird wohl in naher Zukunft keine Frau verfügen. Ach ja - die Kosten sollen nicht verschwiegen werden. Etwa eine Million Euro hat die schmucke Barkasse gekostet - und AP findet, jeder Euro ist gut ausgegeben, was man von der Bankrottbaustelle Elbphilharmonie, die mächtig und protzend hinter der "Hafenkapitän" aufragte, leider nicht sagen kann.

 

Mehr zu sehen und zu lesen gibt es in der Wochenchronik bei Andreas Pawlouschek

 

copyright in Wort und Bild Andreas Pawlouschek 2012

 

"Osterfeuer": An der Elbe treibt man den Winter aus

Es ist wohl ein alter, heidnischer Brauch, und natürlich ist es ein Aberglaube, dass man den Wettergott, mit ein paar brennenden Holzscheiten und anderem Brennbaren, zur Raison bringen kann. Doch in Hamburg und in weiten Teilen Norddeutschlands wird dieser Brauch nach wie vor gepflegt. Am Ostersamstag brennen überall kleine und Große "Osterfeuer", mit deren Licht und durch deren Wärme der Winter vertrieben werden soll. Besonders schön sieht das alljährlich an der Elbe bei Blankenese aus, jenem malerischen Dorf, das heute leider mehr durch seine reiche Einwohnerschaft, als durch seine zauberhaften Gässchen und Häuser an der Steilküste der Elbe nordwestlich von Hamburg berühmt ist.

An diesem Ostersamstag hatten die Veranstalter Glück. Rechtzeitig hörte der fast schon sibirische Wind auf und machte der wärmenden Sonne Platz, als ob der Winter sich tatsächlich vor den glühend heißen und hoch lodernden Flammen fürchten würde. Hunderte Schaulustige, viele Familien mit kleinen Kindern, kamen und machten aus dem Feuerfest ihr ganz eigenes Familien-Picknick. Oder sie zündeten am Elbestrand eigene kleine Feuer an. Und als Zugabe gabs vom Wettergott einen Sonnenuntergang, der die Farben der Flammen aufs Allerfeinste zu wiederholen schien.

Vielleicht haben die Feuer ja doch gewirkt?

 

Weitere Bilder von Christian Fürst zu den Osterfeuern finden Sie hier 

Copyright Christian Fürst 2012

 

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 "Spinner/In" in Hamburg - Louise Bourgois

 

 

Sie wurde fast 100 Jahre alt und schuf zeitlebens skurrile Kunstgegenstände, die in der ganzen Welt zu sehen waren. Am meisten liebte Louise Bourgois (1911 - 2010) angeblich aber Spinnen, die sie angeblich an ihre Mutter erinnerten. Vor der Hamburger Kunsthalle steht deshalb jetzt Bourgois die riesige  "Maman", eine fast furcht-erregende Spinnen-Bronze. Neun Meter hoch, beinahe majestätisch wurde sie von der französisch-amerikanischen Bildhauerin geschaffen, deren Arbeiten seit Freitag (10. Februar bis 17. Juni) im Hubertus-Wald-Forum der Kunsthalle gezeigt werden. "Maman", nur eine von weltweit zahlreichen Spinnen-Exemplaren der Bourgois steht auf einer steinernen Plattform zwischen der neuen und alten Kunsthalle, als käme sie gerade von einem anderen Stern. 

„Passage dangereux“ (Gefährliche Reise) wurde die Hamburger Ausstellung betitelt, die dem Spätwerk der jahrzehntelang nur in den USA beachteten Bildhauerin gewidmet ist.  In Anlehnung an die spektakulärste der sogenannten "Zellen", an denen Bourgeois seit 1986 arbeitete. Zu sehen ist ein acht Meter langer und knapp vier Meter breiter Käfig, durch dessen Gitterwände man hineinsehen kann in verschiedene Räume. "Alle Themen, mit denen sich Louise Bourgeois auseinandergesetzt hat, sind hier integriert: Angst, Abhängigkeit, Erinnerung, Sexualität, Liebe und Tod“, erläutert Luisa Pauline Fink von der Hamburger Kunsthalle.  Die Hamburger Ausstellung zeigt unter anderem Hasenohren aus Marmor, Manschetten von ihrem Vater, Glaskugeln mit Rinderknochen, eine Kinderschaukel sowie Arbeiten ihrer Mutter.

"Passage dangereux" ist bereits die zweite Ausstellung von Louise Bourgois in der Hansestadt. Schon 1996 waren umfangreiche Arbeiten der Künstlerin in den Deichtorhallen der Stadt zu sehen gewesen.

(siehe auch Hintergrund in der Infobox)

 

copyright Christian Fürst 2012

 

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